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/ Fast ein bisschen Frühling

Im Winter 1933 sind Waldemar Velte und Kurt Sandweg auf der Flucht vor Hoffnungslosigkeit und Gewalt unterwegs von Wuppertal nach Indien, um ihr Glück zu finden. Bereits in Stuttgart sind sie völlig mittellos und rauben eine Bank aus. Ihre Flucht endet in Basel. Dort verlieben sie sich in die Schallplattenverkäuferin Dorly Schupp und kaufen jeden Tag eine neue Tangoplatte. In eisigen Nächten spazieren die drei miteinander am Rhein entlang. Eine eigenwillige Nähe bei gleichzeitiger Fremdheit; Tangomusik und Schießereien – eine wahre Geschichte über unzertrennliche Freundschaft bis in den frühen Tod. Eine Suche nach Wahrheit im Leben und in der Liebe. Und eine Begegnung mit dem Glück. Alex Capus gehört zur Zeit zu den erfolgreichsten schweizerischen Schriftstellern. Mit großer sprachlicher Kraft hat er die fiktionale Erweiterung und Bearbeitung von Fakten zu seinem hauptsächlichen Erzählprinzip gemacht. Sein Roman „Fast ein bißchen Frühling“ aus dem Jahr 2002 ist eine fast schon klassische „Ménage à trois“. Tanya Häringer, Peter Lutz, Malte Kreutzfeldt, Dominik Obalski und Jörg Witte geht es jedoch nicht um eine Nacherzählung auf der Bühne, sie interessiert vielmehr die jeweils ganz eigene Perspektive des Puppenspiels, der Musik, des Films und des Schauspiels auf die Geschichte.

Eine Produktion von „Fräulein Freundlich“, gefördert von der Kulturstiftung Erlangen, der Kulturförderung Erlangen, dem Kulturreferat der Landeshauptstadt München; mit freundlicher Unterstützung des Instituts für Theater- und Medienwissenschaft der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, dem Internationalen Figurentheater-Festival Erlangen und PATHOS München

Von und mit Fräulein Freundlich: Tanya Häringer (Schauspiel), Dominik Obalski (Musik), Peter Lutz (Puppenspiel), Malte Kreutzfeldt (Video), Jörg Witte (Regie), Pier Mombelli (Requisite), Gerd Budschigk (Technik), Katrin Sedlbauer, Leonie Thies (Assistenz),  Produktionsleitung: Nora Planert (Erlangen)