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/ ik spek menkenspak – Theaterstück und Installation

“Wenn ich etwas sehe oder finde, dann muss ich immer auf der Hut sein, dass ich da nichts hineinsehe und ganz genau drauf achten, dass da nicht meine Fantasie mit mir durchgeht, irgendwas da drin zu sehen, was vermutlich gar nicht stimmt, weil ich das, was ich denke, ja jetzt denke und das schon allein dadurch nichts über das, was ich da gefunden hab, aussagt .

Und dann muss ich’s am Ende so erklären, dass sich das, was ich erklären möchte, auch überhaupt jemand anschauen will. Und das sehen dann Leute, die das eigentlich besser wissen und hassen mich dann dafür und verachten die Leute, die sich das anschauen, weil die nicht merken, dass das nur so erklärt wird, dass sie’s überhaupt anschauen, in Wirklichkeit aber ganz anders ist, z.B. viel komplizierter oder z.B. auch ganz langweilig.”

Nach “shift” von Marianne Kirch und “Das Zimmer der verlorenen Bedeutung” von Judith Huber ist “ik spek menkenspak” von Eva Löbau der dritte Teil eines Gesamtprojektes der Bairishen Geisha über das Verlieren, Verschwinden und Verlöschen. Das Projekt findet statt im Rahmen der Optionsförderung der Landeshauptstadt München von 2007-2009.

Seit 2000 entwickelt die Bairishe Geisha Performances, in wechselnden Besetzungen und an unterschiedlichen Orten, aber meistens in München. “ik spek menkenspak” ist die erste Zusammenarbeit mit Martin Clausen, Pascal Fuhlbrügge, Muriel Nestler und Charlotte Pfeifer.

Mit freundlicher Unterstützung des Kulturreferats der Landeshauptstadt München, der Hans Sauer Stiftung und des Museums für Mensch und Natur. In Kooperation mit PATHOS transport theater, München. Dank an die Max-Planck-Gesellschaft München, an die Firma Büchele und Götzenberger und an den Kunstpavillon im Alten Botanischen Garten

Von und mit Eva Löbau, Martin Clausen, Judith Huber

Dramaturgie: Charlotte Pfeifer
Szenographie: Markus Grob.
Masken & Sammlung: Muriel Nestler.
Szenische Prospekte: Jörg Besser
Kostüm: Detlev Diehm
Super8-Film: Nicolai von Graevenitz, Sonja Heiss.
Filmdarsteller: Amelie Bromm, Anna Stiglbrunner
Licht: Igor Belaga, Hannes Gambeck
Musik: Pascal Fuhlbrügge
Produktion/Redaktion: Katrin Dollinger
Regieassistenz: Teresa Hoerl

Fotos: Daniel Kraus
Medienbetreuung: Christiane Pfau

Termine:
Sa 20.6., 21.30 Uhr
Mi 24.6., 21.30 Uhr
Do 25.6., 21.30 Uhr
Fr 26.6., 21.30 Uhr
Sa 27.6., 21.30 Uhr

Eintritt: 15 Euro, ermäßigt 10 Euro

Vorprogramm:
Sa 6.6., 19.00 Uhr:
Vernissage: Jörg Besser. Szenische Prospekte
Mi 10.6., 19.00 Uhr:
Archäotechnische Aktion von Wulf Hein
Mi 17. 6., 19.00 Uhr:
Lecture Performance von Andreas L. Hofbauer