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die rätselhafte Silhouette einer Frau, die eine karge Wüste durchquert. Eine Frau mit Lachfalten, die sich an ihre Kindheit in Siebenbürgen erinnert. Ein Chronist der Gegenwart, der beobachtet, wie die Menschen im Heimatland seiner Eltern verstummen.
Das sind die Geschichten, denen wir im November folgen wollen.
Lulu Obermayers Performance MANON LESCAUT (17./18.11. Münchner Kammerspiele, Kammer 3) rückt den weiblichen Körper in den Blick. Das dokumentarische Theaterprojekt KALTE HEIMAT – WAS HEISST WOHER? (20./26./27.11.) von Dorothea Schroeder (Akanyx) zeigt im Bellevue di Monaco Ankunftsgeschichten von Menschen, die als Fremde hierher gekommen sind. Vom Befremden einer Gesellschaft, der die privaten Schutzräume abhanden kommen, weil Rede- und Meinungsfreiheit beschnitten sind, erzählt Emre Akals Stückentwicklung MUTTERLAND ... STILLE. (23./24./25./26.11., HochX).
Wir freuen uns in diesen dunklen Tagen darauf, dem oder der ein oder anderen Empfänger*in dieser Zeilen, in dem ein oder anderen hell erleuchteten Theaterfoyer wieder zu begegnen.
Ihr/Euer Rat&Tat Kulturbüro |
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