What keeps us alive?

Ein Projekt im Stadtraum mit Münchner*innen über 70 

Am Ende des Lebens fragt man sich, wofür man gelebt hat. Man weiß, dass das Leben nicht mehr lang sein wird. Das Endliche, das Begrenzte ist es aber auch, das Freiheit schenkt. In dem Theaterprojekt What keeps us alive? der Regisseurin Christine Umpfenbach geht es um sechs Menschen über 70, die ohne Angst machen, was ihnen Kraft gibt und sie am Leben hält. Denn es gibt keine Zeit, Zweifel zu haben oder sich einzuschränken aus Sorge, was andere über einen denken könnten. In den Blick rücken durch ihre Geschichten auch marginalisierte Aspekte der deutschen Geschichte. Gemeinsam mit jüngeren Darsteller*innen stellen sie Momente der Vergangenheit nach und entwickeln Räume für nicht gelebtes, verpasstes Leben. Durch diese Überschneidung von dokumentarischen mit fiktiven Momenten, wird Nichtgelebtes Realität. In WHAT KEEPS US ALIVE? werden Orte im Stadtraum zur Bühne, die für die älteren Darsteller*innen von Bedeutung sind. Die Zuschauer*innen werden in drei Touren eingeteilt und erkunden vier Spielorte. Das könnte ein geheimer Ort im englischen Garten sein, ein Bunker am Hauptbahnhof, ein Platz im Stadtzentrum, ein Friedhof oder eine Moschee in der Innenstadt.


Regie und Konzept Christine Umpfenbach 
Text Denijen Pauljević 
Mit Mel Canady, Isabell Höckel, Joshua Kliefert, Mani Piper, Nils, Thalmann, Monika Umpfenbach, Orazio Vallone,  Walter Weiterschan, u.a..
Ausstattung Franziska Boos
Video Suli Kurban
Choreografie Andrea Funk
Produktion Rat & Tat Kulturbüro

Premiere:
01. November 2021, Stadtraum München


Website →

Gefördert durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München.

In Kooperation mit dem Hoch X – Live Art und Theater und der Otto Falckenberg Schule.