STRIPPING BOLERO

Ausgehend von Maurice Ravel‘s musikalischer Komposition des Bolero, die zugleich permanentes Crescendo als auch pure Ekstase ist, begibt sich Rykena/Jüngst mit ihrer neuen Produktion STRIPPING BOLERO auf eine spielerische und sinnliche Suche nach choreografischen Formen des Klimax.

Das Stück spielt mit Höhepunkten, bricht sie auf, setzt sie neu zusammen und verwebt dabei Versatzstücke aus bekannten Dramen, der Tanzgeschichte oder der Inszenierung von Klimax im Striptease. Durch Tanz, Gebärdensprache, Gebärdensprachpoesie, Audiodeskription und erotischem Storytelling entsteht eine vielsinnliche Performance, in der Teasing und Sinnlichkeit zur Ästhetik des Zugangs und der Einladung wird: Der Theaterraum verdichtet sich, Spannung wird gehalten, löst sich auf, Höhepunkte verschieben sich, Körper stürzen zu Boden oder erzählen Geschichten rückwärts.

BILDBESCHREIBUNG

Das Foto zeigt zwei Performer aus Stripping Bolero, die auf einer niedrigen, schlichten Plattform sitzen, in einem weißen, leeren Raum.

Links sitzt Raymond (er/ihm). Er hat weiße, sonnengebräunte Haut und schulterlanges, dunkles Haar. Raymond trägt eine bordeauxrote Jogginghose, eine offene Jacke mit einer grauen Federboa um den Hals und spitz zulaufende silberne High Heels. Seine Haltung ist elegant und selbstbewusst. Er blickt direkt in die Kamera– ein Arm ist erhoben, als würde er mit dem Flauschstoff spielen.

Rechts sitzt Emil (er/ihm). Er hat blasse weiße Hautfarbe, blonde kurze Haare und trägt eine Brille. Seine Beine sind lässig übereinandergeschlagen und er trägt einen schwarzen Jogginganzug mit weit geöffneten Beinschlitz und rotem Tüllstreifen am Arm und helle silberne Turnschuhe. Seine Fingernägel sind knallrot und auffällig lackiert. Emil betrachtet Raymond herausfordernd und interessiert. 


Künstlerische Leitung Carolin Jüngst & Lisa Rykena
Performance Emil Leske, Raymond Liew Jin Pin, Lisa Rykena
Dramaturg*innen Aesthetics of Access Manuela Schemm, Pernille Sonne, Eyk Kauly, Susanne Tod
Outside Eye Matthias Quabbe
Sounddesign, Musik Raphaela Andrade Cordova
Soundrecherche & Mitarbeit Sound Carl Hoffmann
Bühne Lea Kissing
Kostüm Catharina Holtgrave
Licht Ricarda Schnoor (Hamburg), Ramona Lehnert (München)
Übertitelung & Access-Assistenz Pauline Michel
Künstlerische Produktionsleitung Rat & Tat Kulturbüro
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Audience Development Hark Empen
PR Fotografie Julian Baumann
Szenenfotografie Jonas Fischer
Videodokumentation Martin Prinoth
Access-Assistenz Alessandra Brugnetti, Gunda Schröder
DGS-Dolmetscher*innen Elisabeth Brichta (München), Sarah Nester (München), Sina Codreanu (München), Yvonne Trabert (München), Marie Schaper (Hamburg), Christina Müller (Hamburg), Noa Winand (Hamburg), Nicole Ostrycharczyk (Hamburg), Clara Bosse (Hamburg)

Fotocredit: Julian Baumann

Premiere:
Hamburg Premiere: 26.11.2025 Kampnagel. München Premiere: 16.01.2026 HochX.


Website →

STRIPPING BOLERO ist eine Produktion von Rykena/Jüngst in Koproduktion mit Kampnagel Hamburg und in Kooperation mit dem HochX Theater. STRIPPING BOLERO ist Teil der dreijährigen Konzeptionsförderung EROTICS OF ACCESS der Behörde für Kultur und Medien Hamburg. STRIPPING BOLERO ist außerdem gefördert durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München und durch den Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.