Irritiert vom Ergebnis einer aktuellen Umfrage, die besagt, dass jeder dritte Deutsche lieber keinen Angehörigen der Sinti und Roma zum Nachbarn haben möchte, begannen Dorothea Schroeder und ihr Team im Sommer 2015 eine Recherche. Wie leben Sinti und Roma in Deutschland heute? Inwiefern unterscheiden sie sich heute noch von der Mehrheitsgesellschaft? Was könnten mögliche Ursachen für die heute noch anhaltende Diskriminierung sein? Und was richtet der positive Rassismus, die Verklärung des „Zigeunerlebens“ an?
Durch qualitative Interviews wurde die Lebensrealität der Deutsch-Sinti und Deutsch-Roma heute untersucht. Und die der Mehrheitsgesellschaft als Spiegelung dazu.
Schauspieler*innen und Vertreter*innen der Minderheit spielen Ausschnitte aus den Interviews und fordern die Zuschauer auf, ihre Bilder im Kopf zu überprüfen. Realität trifft auf Fiktion, Zukunftsvisionen auf Historie: denn eins ist sicher. Kein Sinto oder Rom könnte jemals das Leid, das den Großeltern oder Urgroßeltern angetan wurde, vergessen.











