von Hannah Schillinger
Hannah Schillingers Arbeiten beschäftigen sich mit Themen der Gegenwart wie Ökologie, Virtualität und Aktivismus. In ihrer neuen Produktion „field work“, die im Rahmen der TANZWERKSTATT EUROPA ihre Uraufführung feiert, widmet sie sich gemeinsam mit dem Performer Aaron Lang dem Thema der europäischen Feldarbeit – betrachtet aus der Perspektive des zeitgenössischen Tanzes. Mit einem kaleidoskopischen Blick erkundet „field work“ die Verbindungen zwischen landwirtschaftlicher Arbeit und performativer Praxis: körperliche Arbeit, Rhythmus, Ritual, Kooperation und die Frage nach sozialer Klasse stehen im Zentrum. In einer poetisch-surrealen Landschaft zwischen skulpturalen Bühnenelementen und digitaler Simulation entsteht ein Raum, in dem sich Natur, Mensch und Technologie auf ein neues Gleichgewicht zubewegen. Das Stück bricht durch seinen queeren und feministischen Zugang zur alpenländischen Kultur und Folklore mit vertrauten Bildern, überführt sie in neue Kontexte und denkt sie in die Zukunft weiter. „field work“ erschafft so eine vielschichtige Welt, in der Vergangenheit und Zukunft ineinandergreifen und ein neues Nachdenken über kulturelles Erbe möglich wird.












