Now Or Never

Tanztheater des YOUNG PATHOS KOLLEKTIV

Die Zukunft liegt vor mir. Alle Türen stehen offen. Aber was bedeutet Freiheit überhaupt?  Gibt es sie wirklich? Und was stelle ich mit ihr an? Was ist mit der inneren Freiheit ? Wenn ich ihr folge, was verändert sie im aussen?

Das YOUNG PATHOS KOLLEKTIV zeigt seine neue Produktion Open Air im Innenhof des PATHOS Theaters.

Constanze Hörlin + Team: Der Weg zum Glück von Ingrid Lausund

Ein Mann läuft. Er sucht den Anfang seiner glücklichen Geschichte. Doch seine Beine haben sich verselbstständigt und wollen nicht so wie er. Zwischen oberflächlichem Glückstraining und plötzlichen Panikattacken versucht er den Faden seines Lebens wiederzufinden. 

Auf humoristische und zugleich tiefgründige Art, kritisiert Ingrid Lausunds Stück einen von der Wellness-Industrie vorgegebenen, realitätsfernen Lebensstil. Es fragt nach unserem Umgang mit Krisen und danach, wer, in dieser immer komplexer werdenden Welt, unser Glück in der Hand hat. 

Gefördert vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München / Aufführungsrechte: Suhrkamp Verlag Berlin 

in-through-around | PLAYGROUND

Im September 2019 eröffnete Anna Konjetzky ihr eigenes Studio – PLAYGROUND – auf dem Gelände des Kreativ Quartiers in München. Für Anna und ihr Team ist der PLAYGROUND ein Labor, eine Heimat, ein Archiv und geschützter Raum für jeglichen Austausch. Während und durch die Pandemie wurde es eine wichtige Aufgabe, sich zu verbinden und zu vernetzten und eine Breite an Formaten zu üben und den Austausch zu Theorien und Praxen zu ermöglichen. PLAYGROUND öffnet seine Türen für ein eigenes Programm, als Probenraum und Treffpunkt für die Münchner Szene.

Training for Everybody

Monatlich, unabhängig von Erfahrung und körperlicher Verfassung

Es ist nicht bloß ein Training, sondern eine Übung des Geistes für kritisches Denken, gemeinschaftliche Erfahrungen, Durchbrechen von Normen und das Erschaffen von Träumen und Visionen. 

Gathering

Jeden zweiten Monat, Diskussion, Gespräche, Vorlesungen, Konzerte, Ausstellungen, Filmabende, Lesungen

Diese Veranstaltung dreht sich vor allem um die Pflege des Miteinander, der Verbindung, dem Queer-Sein und als Verbindung und Weiterführung der NOMADIC ACADEMY. Im ersten Jahr des Lockdowns, gab es Gespräche mit Expert*Innen und Bürger*Innen zu der Rolle der Kunst in diesen Zeiten.

Practice Sharing

Dieses Format soll professionellen Tänzer*Innen den Rahmen geben sich miteinander auszutauschen. Entweder als One-on-One/Blind Date-Format oder mit Einladung für bestimmte Künstler*Innen.

Practice sharing: Anne-Mareike Hess (choreographer, performer within the field of contemporary dance)

30. August 2022 | 10 – 13 Uhr

With this sharing I would like to give you a physical introduction into my artistic work and my approach to working with the body. 

Some words about my work:

My main focus lies on the body and its inherent potential for transformation; Its status and exposure in society, as well as its presentation, representation and perception on-stage. My work is characterized by precise movement language, embodying and materializing identity questions and themes relevant to our times and sharing them with an audience.

Throughout the years, I have developed a movement practice, which I call “the emotional body”, where I use a combination of imagination and sensory work to put the whole body – including the face – into heightened physical and emotional states in order to create permeable bodies in which every emotion, every mood and atmosphere becomes visible. Works like „Tanzwut“ (2014), „Synchronization in process“ (2016) and „Give me a reason to feel“ (2017) are based on this practice. Since 2018 I have been focusing my artistic work around the (de)construction of gender stereotypes and the body as a projection surface for patriarchal desires and ideas, which so far has led to the solos “Warrior” (2018) and “Dreamer” (2021) and the upcoming trio “Weaver” (2023).

The session will mostly be structured like one long physical journey, devoted to warming up the whole body, finding skeletal support and particularly focusing on opening the senses and becoming sensible for all the information that is constantly flooding into our bodies through our senses. Inspired by somatic practices, anatomy and presence work, we are using improvisation and imagination to put the whole body – including the face – in motion.

Biography

Anne-Mareike Hess is based in Luxembourg and Berlin and works as a choreographer and performer in the field of contemporary dance. In 2018 she founded the independent structure utopic productions, which receives funding from the Ministry of Culture in Luxembourg since 2020. 

Since the beginning of her career as a choreographer, Anne-Mareike’s works have been shown at numerous venues and festivals throughout Europe and Canada. This includes a.o.: I believe that we are having a dialogue (2012), Tanzwut (2014) and Synchronization in process (2016). In 2017 Anne-Mareike was commissioned by the Théâtre d’Esch and the Grand Théâtre de la Ville de Luxembourg to create Give me a reason to feel.

Her first evening-long solo Warrior premiered at the end of 2018 and has been selected by AEROWAVES Twenty20.  In March 2021 she premiered the one-on-one telephone project Through the wire and in December 2021 the new solo Dreamer.

Anne-Mareike works in close collaboration with TROIS C-L in Luxembourg, Dock11 in Berlin and Skogen in Gothenburg; and since 2016 she is an associate artist at Weld in Stockholm. Between 2017-2019 Anne-Mareike was supported by the Grand Luxe network; and since 2020 she is an associate artist at Neimënster in Luxembourg. 

Previously, she was awarded with the emerging artists prize “Stiftung zur Förderung junger Talente” (2012) and the “Danzpraïs” (2015) from the Ministry of Culture in Luxembourg.

Since 2007 Anne-Mareike has worked as a performer with choreographers such as William Forsythe (Human Writes), Eeva Muilu, Rosalind Goldberg (MIT & Jump with me), Ingri Fiksdal (Cosmic body), Heinrich Horwitz (Nijinsky) and Antje Velsinger (PERFORM!), with which she has performed in a number of prestigious venues around the world.

Alongside her work as a choreographer and dancer, she is working as an artistic advisor, coach and teacher. In autumn 2019 Anne-Mareike has been invited to teach as a guest at the Korean National University of Arts School of Dance (Choreography). 

Anne-Mareike received her education at the Conservatory and at TROIS C-L in Luxembourg, she continued her studies at the HfMDK in Frankfurt/Main and at HZT Inter-University Center for Dance in Berlin (Master in Choreography).

More information on: www.annemareikehess.com

Mehr Infos zu den Terminen finden sie auf https://www.annakonjetzky.com/

NOMADISCHE AKADEMIE IN MÜNCHEN

Im März 2022 findet die dritte Münchner Plattform der NOMADISCHEN AKADEMIE statt. Hier kommen alle Teilnehmer:innen der Münchner Kerngruppe wieder zusammen und treffen auf unterschiedlichste Menschen, Gruppen, Verbände und Institutionen, um die Themen der NOMADISCHEN AKADEMIE – die politische Dimension des Körpers und die Notwendigkeit von Veränderung und Rebellion – zu diskutieren. Die dritte Münchner Plattform steht unter dem Titel „The Yawning Revolution“. Im Mittelpunkt stehen Ansätze, die den Menschen aus dem Zentrum des Denkens rücken und ein anderes Verhältnis zu Natur und Kreatur postulieren, weg von sozioökonomischen Kriterien. Bestehend aus heterogenen Formaten, Vorträgen und Gastspielen – öffentlich oder intern für unterschiedliche Zielgruppen – werden die Themen der NOMADISCHEN AKADEMIE physisch, diskursiv oder performativ verhandelt.

In ihrer Lecture spricht die aus der Bildenden Kunst kommende Núria Güell über ihre künstlerische Praxis und vermittelt am Beispiel einiger Projekte einen Überblick über ihre künstlerische Forschung und ihre Methoden. 

Geboren 1981 in Spanien ist ihr künstlerische Praxis eine der Konfrontation, der Auseinandersetzung mit dem Offensichtlichen und dem Herkömmlichen, in der Kunststücke bewegt werden, legale und illegale Aktionen durchgeführt, Personen angesprochen –mögen diese Kompliz:innen oder keine Kompliz:innen sein – oder bürokratische Prozesse vollzogen werden Oft zwingt sie jene Kunstinstitutionen, die sie beauftragen, sich in eine Richtung zu bewegen, die sie vorher nicht kannten mit der Absicht diese zu Teilnehmenden zu machen, anstatt sie bloße Betrachter*innen sein zu lassen. Núria Güells Arbeiten starten meistens mit einem sozialen oder politischen Konflikt, gegenüber dem sie sich zur Auseinandersetzung verpflichtet sieht, in der Absicht etwas zu zeigen, das vorher nicht sichtbar war. Sie betrachtet ihre künstlerische Praxis nicht als kulturelle Tätigkeit betrachte, sondern als soziale und politisch notwendige Praxis, in der das Kulturelle und das Etablierte ins Spiel kommen. Mehr: nuriaguell.com

Barcelona, Entrevista a l’artista Núria Güell. A la galeria ADN, Carrer de Mallorca, 205. BCN. 1878#Josep Losada

Affen, besonders Menschenaffen, gelten als “beinahe menschliche” Tiere. Es ist dieses 
“beinahe”, das sie zu einer Projektionsfläche dafür gemacht hat, was Menschen für 
menschlich halten. Die beiden Schimpans*innen Consul und Meshie lebten Anfang des 20. 
Jahrhunderts wie Menschen unter Menschen und betrachteten sich schließlich selbst als 
solche. Antonia Baehr und Latifa Laâbissi eignen sich ihre Identitäten frei inspiriert von den 
Biografien der beiden historischen Figuren an: Haarig und freizügig, unverschämt und 
schamlos, gut angezogen und anzüglich, besetzen diese beiden Hybriden eine visuelle 
Installation von Nadia Lauro, die sich in Theater- und Museumsräumen einnistet, abseits der 
Bühne, in einer stillen Ecke. Vom freigestellten Innenraum einer Limousine aus stellen sich 
Consul Baehr und Meshie Laâbissi für die Dauer von 3 1/2 Stunden zur Schau, in denen die 
Zuschauer eingeladen sind, mit den KünstlerInnen eine reale Zeiterfahrung zu machen.

Der Mensch ist dem Menschen seine Äffin. Oder: Zwei Menschen spielen Affen, die für 
Menschen Menschen spielen. Sie geraten außer Kontrolle und kontrollieren sich, wenn sie 
sich gegenseitig abrichten. Sie erlernen eifrig Know-hows und Don’t-know-hows. Sie 
schlafen und verfallen in Apathie, sie sprengen Parolen aus populistischen Reden in die Luft.
Sie kannibalisieren Posen, ikonische Tänze, sticken feministische Slogans. Consul und 
Meshie stellen hybridisierte Figuren dar, die die Gewalt von Zuschreibungen hinterfragen, 
und wirbeln an der Grenze der Kategorien Natur/Kultur, Mann/Frau, Eigen und Fremd.


Monkeys and apes have a privileged relation to nature and culture for western people: 
simians occupy the border zones between those potent mythic poles. In the border zones, 
love and knowledge are richly ambiguous and productive of meanings (…). 
– Donna Haraway, Primate Visions, 1989

Sprachen: Englisch/ Französisch/ Arabisch/ Deutsch // Dauer: 3,5 h

Ein Training für alle, in dem wir das, was wir in der NOMADISCHEN AKADEMIE ausprobiert und herausgefunden haben, durch eine Reihe von Übungen und Ansätzen weitergeben, die den Körper als Wissensquelle nutzen und die Fähigkeit trainieren, weiter zu denken, Träume und Ideen zu entwickeln.

Bitte anmelden: playground@annakojetzky.com

Auf München folgte von 11.–17. April Ankara unter der Überschrift „standing with“ und unter Beteiligung von lokalen Künstler:innen, neben der internen Recherche standen hier Stadttouren mit verschiedenen Gemeinschaften wie: feministische Initiativen, LGBTQI-Initiativen, integrative Projekte usw. auf dem Programm, um Stadt/Raum aus Ihrer jeweiligen Perspektive zu sehen.

Im April 2022 findet die Abschlussveranstaltung von Anna Konjetzkys Recherche- und Forschungsprojekt NOMADISCHE AKADEMIE in Nürnberg statt. Im Kunstbunker Nürnberg blicken die Choreografin und ihr Team am 24. April in einem Format zwischen Ausstellung, Lecture und performativen Aktionen auf drei Jahre zurück, in denen die NOMADISCHE AKADEMIE in Polen, Griechenland und der Türkei zu Gast war sowie jedes Jahr in München und Nürnberg. 

Deathmarschen

Ein Outdoorstück über eine untergegangene Zukunft

Für alle ab 12 Jahren

Ein Experimental-Archäologe aus der Zukunft rekonstruiert die Geschehnisse einer Katastrophe: steigender Meeresspiegel, Klimawandel, eine Familie auf dem Land in Nordsee-Nähe. Mutter und Sohn sind allein zuhause, als ein Deich bricht. Die Wassermassen lassen die Umgebung ihres Hofes zur Insel werden. Anhand von historischen Drohnenaufnahmen, einem alten multimedialen Brotbackautomaten und anderen Artefakten einer untergegangenen Welt versucht der Forscher, die Geschichte von Mutter und Sohn zusammenzusetzen.

BERGENTRÜCKUNG

In Oberried bei Freiburg im Breisgau liegt ein ehemaliger Bergwerksstollen, in dem das kulturelle Erbe Deutschlands für den Katastrophenfall in Form von Mikrofilmkopien eingelagert ist: An diesem „zentralen Bergungsort der Bundesrepublik“ werden Urkunden, Originalhandschriften, Dokumente, Bilder in einem „Bundessicherungsverfilmung“ genannten Prozess für die Nachwelt dokumentiert.

Oliver Zahn verwebt in seiner Videoinstallation BERGENTRÜCKUNG die Geschichte und Praktiken dieses „zentralen Bergungsortes” mit Sagen der Wiederauferstehung schlummernder Kaiser und Erzählungen der Vorbereitung auf kommende Katastrophen.

So entsteht eine mehrkanalige Videoarbeit zwischen Dokumentation und Fiktion, Essay und Mythos.

SESSIONS

Session #1: Filming Dance — 11. Februar 2022

Ist die Live-Erfahrung von Tanz unersetzbar? Ist Tanz auf dem Bildschirm eine eigene Kunstform? Können wir digital tanzen?
Die Einschränkungen eines Lockdowns sind herausfordernd und benötigen neue Lösungen. Was haben wir nach fast zwei Jahren Pandemie über die Verfilmung von Tanz gelernt?
Ceren Oran (Choreografin), Jasmine Ellis (Filmregisseurin und Choreografin), Harunk Isik (Filmregisseur) und Benedict Milow (Filmregisseur) teilen ihre Ideen, Inspirationen und Erfahrungen in der Arbeit mit Tanz auf dem Bildschirm.
Während dem Event werden Arbeiten gezeigt, die während der Pandemie entstanden sind: eine Kurzfilmserie der Performance Schön Anders von Ceren Oran ind Zusammenarbeit mit Harun Isik und drei Kurzfilme von Jasmine Ellis.
Das darauffolgende Panel wird von Anna Donderer moderiert.

Session #2: Composing for Dance & Theatre — 03. Mai 2022

Oft halten wir es für selbstverständlich, dass Tanz von Musik begleitet wird. Doch welche Rolle spielt Musik im zeitgenössischen Tanz und Theater? Wie können Töne und Melodien für etwas komponiert werden, das noch nicht existiert? Wird Tanz und Theater durch Musik zugänglicher für das Publikum?
Welche Mittel und Sprachen nutzen Choreograf*innen, Regisseur*innen und Musiker*innen, um im Kreationsprozess zusammenzuarbeiten und um eine einzigartige Erfahrung für das Publikum zu erschaffen?
Nachdem sich Ceren Oran & Moving Borders in der ersten Session mit dem Thema „Filming Dance“ auseinandergesetzt haben, möchten wir Sie nun zu einer zweiten Session in München einladen. Dort werden sich Hüseyin Evirgen (Musiker und Komponist), Benno Heisel (Musiker und Theatermacher), Nihan Devecioglu (Sängerin und Performerin), Beni Brachtel (Komponist, Musikproduzent und DJ) und Ceren Oran (Choreografin, Tänzerin und Soundpainterin) über ihre Erfahrungen zur Verbindung zwischen Musik, Tanz und Theater berichten und austauschen. 
Die Diskussion wird von Tuncay Acar moderiert.

Sessions #3: Intergenerational Dance — 28. Oktober 2022

Welche Geschichten können durch Körper erzählt werden, die wir normalerweise nicht auf der Bühne sehen? Welche Erwartungen haben wir an Jung und Alt als Publikum, Macher und Darsteller? Wie können wir uns gegenseitig durch unsere gemischten Altersgruppen bereichern? Wie können die unterschiedlichen Hintergründe dieser menschlichen Profile einen gemeinsamen kreativen Prozess inspirieren?

Nach zwei inspirierenden Sessions zu den Themen Tanz filmen und Komponieren für Tanz und Theater laden Ceren Oran & Moving Borders zur dritten und letzten Session 2022 in München ein, bei der Galit Liss, Choreografin (https://en.galitliss.com), Sanja Tropp Frühwald, Choreografin und Tänzerin (www.vrum.hr), Jasa Frühwald, Performerin & Paula Niehoff, Tänzerin und Choreografin, im Dialog mit dem Publikum ihre Erfahrungen über das Schaffen und Arbeiten mit generationsübergreifenden Darstellerprofilen im Alter von 7 bis 99 Jahren teilen.
Das Panel wird moderiert von Simone Schulte-Aladağ, Tanzbüro München.

#takingcareofbusiness

Rat & Tat is #takingcareofbusiness

Dieses Jahr wird ein gutes Jahr! Das Rat & Tat Kulturbüro hat für das Vorhaben #takingcareofbusiness eine Förderung von Diehl+Ritter/Tanzpakt Reconnect bekommen. Deshalb können wir unsere Arbeitsweise, Arbeitsststruktur und Zukunftspläne mal so richtig zum blühen bringen. Wir freuen uns sehr und starten mit folgenden Schwerpunkten ins Jahr 2022:

#takingcareofcommunication

Durch die Unterstützung einer Strateg*in und Expert*n im Bereich Kommunikation wollen wir die Sichtbarkeit der Künstler*innen und des Büros stärken und nachhaltig verbessern.

#takingcareofhopping

Zusammen mit unserer Creative Producerin Sophie Thuma erarbeiten wir im Bereich Touring gute Strukturen und Maßnahmen, um am Ende „entspannte Touringerlebnisse“ mit unseren Künstler*innen und Gruppen zu erreichen. Hier kannst Du in unserem hopping-dossiers-für-künstler*innen einen Einblick in unsere Ergebnisse bekommen und findest vielleicht die ein oder andere hilfreiche Check-Liste. Have fun hopping!

#takingcareofconciousness

Zusammen mit verschiedenen Expert*innen nehmen wir uns Zeit über die Nachhaltigkeit unsere Arbeit im Bereich der Darstellenden Künste nachzudenken. Sei dies bei der Produktion selbst als auch beim Touring wollen wir sehen wo und wie wir nachhaltiger agieren können. 

Wir freuen uns so richtig Zeit zu haben, um unsere Struktur zu verbessern und werden viele von Euch immer wieder darüber berichten und euch ggf. auch dabei haben. 

Ruinen

“Hitler liebte zu erklären, dass er baue, um seine Zeit und ihren Geist der Nachwelt zu überliefern. Letztlich würden an die großen Epochen der Geschichte doch nur noch deren monumentale Bauwerke erinnern, meinte er. Was sei denn von den Imperatoren des römischen Weltreiches geblieben? Was würde für sie heute noch zeugen, wenn nicht ihre Bauten?“
—Albert Speer, Erinnerungen, 1969

In der Lectureperformance Ruinen untersucht Oliver Zahn die Erblast der Bauten vergangener Imperien und die Zukunft von Bauten, die erst noch Ruinen werden werden. Ein Essay über Gespenster, nie stattfindende Zukünfte und unausweichliche geologische Prozesse.

Im Wald sind keine Räuber

Peter ist bei seiner Oma zu Besuch und spielt im Wald. Aber von seiner wilden Suche nach Räubern kehrt er enttäuscht zurück. Alles Lüge. Keine Räuber zu finden. „So ein Quatsch!“ Hört er auf einmal Mimmi, die Puppe in Mamas alten Puppenhaus rufen und dort findet sich Peter unversehens geschrumpft wieder. Keine Zeit sich zu fragen wie das möglich ist, denn ein Blick aus Mimmis Fenster bestätigt: Der Wald ist voll von Räubern! Sie sind mit ihrem Räuberhauptmann Fiolito nach Mimmis Kette her, denn die ist gemacht aus Perlen von unschätzbaren Wert. Plötzlich ist Peter nicht mehr ganz so mutig aber zum Glück weiß Mimmi in jeder Lage zurecht zu kommen. Ein wildes Spiel beginnt und wie im Spiel so üblich, ist plötzlich alles Unmögliche möglich. Mimmi und Peter treten Fiolito und seinen Räubern mit Einfallsreichtum, Mut und Freundschaft gewitzt entgegen. Eine Geschichte von der Überwindung der Angst durch die Kraft der Fantasie und des Spiels.

Das Märchen Im Wald sind keine Räuber von Astrid Lindgren basiert auf dem von ihr 1949 geschriebenen Theaterstück Ingen rövare finns i skogen. Dieses Stück bildet in eigener Übersetzung und Bearbeitung die Grundlage für unsere Figurentheaterproduktion.